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Ergebnisse für Zeichen
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    ... obsessiv betreibt, ist im eigentlichen Sinn des Wortes eine Kunst der Autobiographie, indem er «bios» (das Leben) durch «graphein» (das Schreiben) festzuhalten sucht. Auf verschiedene Weise setzt er «Zeichen für Leben. Für (s)ein Leben an diesem Tag.» (3) Im Rahmen mehrerer Langzeitprojekte verschickt On Kawara von seinem jeweiligen Aufenthaltsort beispielweise Telegramme, mit denen er dem Adressaten ... Zeitaufzeichnung verbrachten Leben On Kawaras wird nun bedeutsam, aber nur um sich sogleich als künstlerisch nicht objektivierbar zu erweisen: Es kommt zu keinem Bild, es kann keine allgemeinen Zeichen für ein individuelles, sich nicht in der Zeichenproduktion erschöpfendes Leben geben. Daß es mit dem Anspruch auf Authentizität der Zeichen für den, der sich ihrer Produktion verschrieben hat, kein davon unabhängiges, «wirkliches» Leben geben kann, mag On Kawara meinen, wenn er über sich sagt: «I am not existing ... Die mit On Kawaras Arbeiten vom ästhetisch Handelnden zu praktizierende «Methode zur Verfestigung eines bestimmten Verhaltens-, Lebens- und Bewußtseinszustandes» (4), worin sich das Selbst in Entsprechung zu den Zeichen und in Einklang mit der Zeit befindet, ist der fernöstlichen Tradition als Meditation bekannt. Anmerkungen Die Ausstellung von On Kawara «Date paintings in 89 cities» ist vom 12 ... >>

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    ... dessen Bestimmung darin, dieselbe Empfindung "in der Brust des Menschen neben uns" (25) zu erregen. Dazu - so Runges Beschreibung der künstlerischen Praxis - "suchen wir nach den harten, bedeutenden [...] Zeichen außer uns und vereinigen sie mit unserm Gefühl". (26) Zur Darstellung solcher Zeichen ist Runge zwar zumeist noch auf die gegenständliche Welt angewiesen und gibt ihnen ein pflanzliches und kindartiges Aussehen. Da aber für ihn ausschließlich die Übereinstimmung zwischen der ursprünglichen ... inneren Schwingungen seismographisch aufzuzeichnen und so die Grundstimmung ihres Urhebers festzuhalten und bei anderen wachzurufen. Die konsequente Verfolgung dieser Absicht brachte ihn dazu, Formen, die nicht länger bestimmten Zeichen oder Figuren ähnelten, völlig frei aus dem Bewegungsfluß und aus der Natur der stofflichen Mittel zu erfinden. Daraus entstand eine über jede konventionelle kalligraphische Gestaltung hinausgehende, weder dem ... Ästhetischen" (54) lag, kommt es gegenwärtig auf die Entwicklung künstlerisch anschlußfähiger Formen ästhetisch konzipierten Reflektierens an. Die spezifisch ästhetische Umorganisation von Schriftlichkeit wird es nicht nur erfordern, die Zeichen und deren Typographie zu verändern, sondern auch die Texte und deren Struktur. Einen entscheidenden Hinweis für diese letztere Möglichkeit enthält Hölzels Bemerkung, "daß ein Buch für Maler nur ... >>

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    ... Spektakel „die ununterbrochene Rede, die die gegenwärtige Ordnung über sich selbst hält, ihr lobpreisender Monolog“5. Eine Scheinwelt aus Werbung, Klischees und Propaganda, die reales Erleben durch repräsentierende Zeichen ersetzt, die dem Grunde nach inhaltslos sind. Auch die Medien folgen mit ihrem Programm diesem Prinzip, der Repräsentation des Spektakels, nach dem Motto: „Was erscheint, ist gut, was ... versteckte Strukturen wieder sichtbar zu machen oder etwas „rückzuführen“. Im Prinzip meint Arns genau dasselbe wie ein Culture Jammer, wenn er davon spricht, ein durch das Spektakel belegtes Zeichen zurück erobern zu wollen: „Netzkulturelle Projekte, die sich mit den politischen und ökonomischen Strukturen des Internets auseinandersetzen und diese hinterfragen, lassen die Transparenz informationstechischer Strukturen opak werden. Das ... Autonomedia Debord, Guy (1996): Die Gesellschaft des Spektakels, Berlin: Edition Tiamat DeCerteau, Michel (1988): Die Kunst des Handelns, Berlin: Merve Lassn, Kalle (2005): Culture Jamming. Die Rückeroberung der Zeichen, Freiburg: Orange Press Margolis, Michael/Resnick, David (2000): Politics as usual. The cyberspace „revolution“, Thousand Oaks: Sage Publications Meikle, Graham (2002): Future Active. Media Activism and the Internet ... >>

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    ... Steuern............................... 27 1.3.4. Regeln................................ 34 1.3.5. Anpassung.............................. 43 1.3.6. Abschluß und Überleitung....................... 50 2. Information 2.1. Grundbegriffe............................ 52 2.1.1. Zeichen und Signal.......................... 52 2.1.1.1. Zeichen und Anzeichen....................... 52 2.1.1.2. Die drei Dimensionen der Semiosis.................. 54 2.1.1.3. Alphabet und Code........................ 55 2.1.1.4. Code und Signal ... 69 2.2.3. Information und Nachricht..................... 71 2.2.4. Der syntaktische Informations-Begriff................ 73 2.3. Code und Codierung........................ 78 2.3.1. Die Kombination der Zeichen.................... 78 2.3.1.1. Das Dualsystem.......................... 78 2.3.1.2. Anzahl der Kombinationen..................... 80 2.3.1.3. Die Universalbibliothek....................... 83 2.3.2. Synthetische und ... >>

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    ... letzter Verstärkungstheorie 211, Wie zufriedenstellend ist das von Hull hinterlassene System? 212, Hulls Einfluß auf andere 215 Ergänzungsliteratur zu Kapitel 6................ 217 Kapitel 7: Tolman: Das Lernen von Zeichen (EKH).......... 219 Tolmans systematische Position................. 220 Verhalten als makroskopischer Prozeß 220, Intervenierende Variablen 221 Das Lernen von Zeichen..................... 223 Das Erlernen von Zeichen als Alternative zum Erlernen von Reaktionen 223, Erwartung und Gewohnheit 231, Hypothesenbestätigung versus Verstärkung 236 Die Varianten des Lernens und ihre Gesetze........... 237 Die Fassung von 1932 237 ... >>

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    ... das Vermögen des Oszillierens zwischen praktischer Anschauung und theortischer Begrifflichkeit unübertrefflich als "Bildnerisches Denken" charakterisiert worden. Dem vorhergehend und gleichermaßen exemplarisch sind die zahlreichen Blätter von Hölzel, wo Zeichen- und Schreibbewegungen sich wechselseitig unmittelbar durchdringen, so daß die Poesie zeichnerischer Formung und die Prosa begrifflichen Denkens auseinander ent- und nebeneinander bestehen. In der Geschichte philosophischer Ästhetik hat ... nicht verdeckte Philosophiegeschichte betreiben (dürfen), sondern sich an den Phänomenen der Kunst orientieren (müssen)" (2) sind jahrzehntelang folgenlos verhallt. Erst in den vergangenen Jahren hat sich das im Zeichen der Postmoderne wirklich gewandelt. Nachdem die im Kern immer konzeptioneller werdende autonome Avantgardekunst (3) im Verlauf des 20. Jahrhunderts zu einer Intellektualisierung des Ästhetischen geführt hat, ist besonders ... Relevanz verloren haben und bloß noch gestalterisch interessant waren, können sie als eine mögliche Grundlage heautonomer Kunst eine neue Bedeutung zurückgewinnen. Darüber hinaus wird sich die Kunst im Zeichen ihrer Heautonomie insofern entscheidend wandeln, als sie sich nicht mehr im Affront gegen gesellschaftliche Interessen, Ansprüche und Erwartungen verwirklichen kann, sondern nur durch ihre "Verselbständigung in der Gesellschaft ... >>

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    INHALTSVERZEICHNIS 1 Heinz Paetzold: Die Bedeutung semiotischer Rekonstruktionen der Geschichte der ästhetischen Theoriebildung SEMIOTISCHE REKONSTRUKTION DER RHETORISCHEN ÄSTHETIK 21 Heinrich Niehues-Pröbsting: Worte als Zeichen der Leidenschaft. Rhetorische Implikationen der Ästhetik Burkes 35 Bernhard F. Scholz: Emblematisches Abbilden als Notation: Überlegungen zur Hermeneutik und Semiotik des emblematischen Bildes MÖGLICHKEITEN UND GRENZEN EINER SEMIOTISCHEN ... Kunstphilosophie in semiotischer Perspektive 115 Dietrich Gutterer: Die Bedeutung von Hegels erstem zeichentheoretischen Hauptsatz für seine Charakterisierung des künstlerischen Bildes 131 Claus Dreyer: Die semiotische Konzeption des architektonischen Zeichens in Hegels Ästhetik SEMIOTISCHE REKONSTRUKTIONEN DES ÄSTHETISCHEN DISKURSES 149 Ursula Franke: Poetische und philosophische Rede. Die Kontroverse zwischen Schiller und Fichte zur Semiotik 171 Dietfried Gerhardus: Zur Begründung ... Zimmermann: Vier Begründungsmuster in der Geschichte der Musikphilosophie: Ansätze zu einer semiotischen Rekonstruktion 245 Johann N. Schmidt: Thesen zu einer Semiotik des Melodramas 249 Klaus Herding: Gegenstand und Zeichen in der Graphik der Französischen Revolution ÄSTHETIK DER KÜNSTLERISCHEN AVANTGARDE - SEMIOTISCH REKONSTRUIERT 265 Erika Fischer-Lichte: Die 'Allegorie' als Paradigma der Avantgarde. Eine semiotische re-lecture von Walter ... >>

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    ... Geschichte: Herrschaft der Simulation? S. 21 Boris Effenberger André hat nicht in Drachenblut gebadet Louis Malles Film und Christoph Heins Buch. S.31 Hans-Joachim Lenger Terror der Zeichen Oder: Warum es keine Gnade geben kann. S.37 Christian Mürner (Text), Gesche-M. Cordes (Fotos) Das Zeichen S.42 Marie Luise Syring Geschichte als Widerstand Das neue Geschichtsbild der französischen Kunst. S. 48 Jochen Hiltmann Fünf Finger hat die Hand, vierundzwanzig Stunden der Tag Fotoserie ... Tollers „Pastor Hall" (S. 57). Bernd Behrendt über die Mülheimer Theatertage - vielleicht zum letzten Mal (S. 57). Willi Jasper über Fernsehen und Realität am Beispiel des Films „Im Zeichen des Kreuzes" (S. 59). Barbara Strohschein über die „Recherchen über den Tag X" (S. 59). Alfred Paffenholz über Nekes' Experimentalfilm „Uliisses" (S. 61). Wolfgang Hesse über verbrannte Bücher ... >>

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    Gudrun Scholz Kompositionsprinzipien ästhetischer Zeichen auf semiotischer Basis: Analysen von Nathalie Sarraute und René Magritte INHALT VORWORT EINLEITUNG 1. Semiotik als anwendbare Theorie 1 2. Ziele der Arbeit 5 TEIL I THEORETISCHE VORAUSSETZUNGEN 3. Semiotik und Ästhetik. Zur Anwendung der Semiotik auf ästhetische Objekte 9 4. Bild und Text als ästhetische Zeichen 22 5. Bemerkungen zu den angewendeten semiotischen Mitteln und ihrer Relation zum Text 33 TEIL II SEMIOTISCHE ANALYSE DER "TROPISMES" VON NATHALIE SARRAUTE 6. Zur Auswahl der Texte ... 12.1 Narratives Textmodell: Erzählen und Beschreiben 132 2.2 Tropismus als narrativ semiotische Einheit 137 12.3 Semiotische Bestimmung der Texte als offene (rhematische) oder abgeschlossene (dicentische) Zeichen 139 13. Verbindung der Ergebnisse im Interpretanten und im Objektbezug mit anschließender endgültiger Typologie der Texte 141 14. Zusammenfassung 145 TEIL III STRUKTURELL-ÄSTHETISCHE ÜBERLEGUNGEN ZUR BILDENDEN KUNST ... >>

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    ... Um dieselbe universale Empfindung, die Runge als jedem Kunstwerk notwendig vorhergehend denkt, "in der Brust des Menschen neben uns" (58) zu erregen, sucht der Künstler nach Gegenständen, nach Zeichen außer sich, mit denen jene in der ästhetischen Theorie als "erhaben" (59) bezeichnete Empfindung zu vereinigen ist. Zum Zwecke dieser ihrer Entäußerung "reihen wir (Künstler) die Empfindung an ... jedes künstlerischen Hervorbringens erhebt. Doch da das Symbol einer derartigen Empfindung vom Künstler aus prinzipiell allen - und nicht nur solchen der eigentlichen Landschaft entnommenen - gegenständlichen und sogar ungegenständlichen Zeichen komponiert sein kann, sofern diese nur - wie z. B. Blumen und Kinder für Runge - als die "bedeutendsten und lebendigsten" in ihren charakteristischen Zügen die Übereinstimmung mit jener Empfindung ... >>

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